Willkommen beim RSV Schwaikheim

Trainingszeiten

 

Montag Minis, Anfänger & Freiläufer 16.30 Uhr - 18.00 Uhr
  Figurenläufer - Jugend 18.00 Uhr - 20.00 Uhr
Donnerstag Anfänger 16.00 Uhr -17:00 Uhr
  Figurenläufer - Jugend 17.00 Uhr - 19.30 Uhr
Freitag Anfänger, Freiläufer & Figurenläufer 15.30 Uhr - 17.30 Uhr
*von Frühjahr bis Herbst bei trockenem Wetter auf der Freibahn

 

Termine 2019

  06.04 Ramensteincup   Testlaufen alle Klassen Nattheim   Heilbronn  
11-14.04 DM Pflicht Freiburg
11.05 Testlaufen Kunstläufer Heilbronn
25/26.05 Württembergische Meisterschaft Heilbronn
04-07.07 Süddeutsche Meisterschaft Dietz
13.07 Städtevergleich Winnenden
28.09 Kürpokal Neckarweihingen
12/13.10 Württ.Nachwuchsmeisterschaft Winnenden
19.03 Testlaufen Heilbronn
     

 

 

Rollkunstlaufen


Rollkunstlaufen ist eine Sportart, die mit Rollschuhen durchgeführt wird. Sie vereint Eleganz und sportliche Höchstleistung. Rollkunstlaufen ist mit dem Eiskunstlaufen, welches auf Schlittschuhen ausgeübt wird, sehr verwandt. Besonders im Süden Europas und in den USA besitzt das Rollkunstlaufen große Popularität.

Es gibt mehrere Disziplinen:

Einzellauf Damen und Herren
Paarlauf
Rolltanz
Solotanz
Formationslaufen
Schaulaufen

 Einzellauf:  Diese Disziplin besteht aus Pflicht und Kür. Pflicht wird auf vorgezeichneten Kreisen (Bögen und Schlingen) gelaufen, mit unterschiedlichen Drehungen auf dem jeweiligen Lauf- bzw. Standbein. Kür besteht aus Sprüngen und Pirouetten, welche mit Schrittkombinationen auf eine Musik präsentiert werden. Läufer in beiden Bereichen werden als Kombinationsläufer bezeichnet. Man kann allerdings auch nur in einer Disziplin starten.
Die Küren können unterschiedlich lang sein, je nach Altersklasse der SportlerInnen zwischen 1 – 4 Minuten. Im Prinzip kann das Einzellaufen von Läuferinnen und Läufern ausgeführt werden.

Beim Paarlauf gibt es nur Kür. Das Paar (Mann und Frau) zeigt wie beim Einzellaufen, Sprünge (teilweiße vom Mann geworfen), Pirouetten und Hebefiguren, vereint mit Schrittkombinationen auf Musik. Es wird ein Kurzprogramm mit vorgeschriebenen Elementen sowie eine freie Kür gefordert.

 Beim Rolltanz präsentiert das Paar (Mann und Frau) ebenfalls eine Kür, aber ohne Sprünge und Pirouetten, sondern aus Schritten wie beim Tanzen auf Musik. Es werden zwei Pflichttänze, ein Spurenbildtanz und eine Kür gezeigt.

 Beim Solotanz ist es genau das Gleiche, nur dass es kein Paar gibt sondern jeweils ein Einzelläufer, welcher seine Kür auf Musik mit Schritten zeigt.

 Formationslauf ist ein Mannschaftssport, welcher in einer Gruppe von 24 Läufern ausgeübt wird. Es ist egal ob die Läufer männlich oder weiblich sind. Sie führen ihr Können ebenfalls anhand einer Kür vor. Sie zeigen Mühlen (Kette von Läufern, natürlich bei vollem Tempo), Linien und Kreise, es kommt vor allem darauf an, dass alles synchron ist.

 Beim Schaulaufen teht der Schaulaufeffekt der Unterhaltung im Vordergrund. Showläufer laufen allein (Solo), zu zweit (Duo), als Quartett (klassische Vierergruppe) oder in Gruppen (ab sechs Läufer/innen).
 

Die Kür


Die Kür ist der „Lauf“, den die Rollkunstläufer an Wettkämpfen absolvieren. Erlaubt ist lediglich Instrumentalmusik, also keine gesungenen Stücke.
Grundsätzlich schlägt der /die Trainer/in einen Musiktitel vor und stellt danach die Kür zusammen. Die Länge der Musik ist genau vorgeschrieben und darf weder über- noch unterschritten werden, sonst gibt es Punktabzug. Mädchen tragen bei Wettbewerben ein Kürkleid, das meist mit Pailletten verziert ist. Jungs tragen eine Hose und ein Oberteil aus dehnbaren Stoff. Auf jeden Fall sollte das Kostüm zu der Musik und optisch zu der Läufern passen. Die Kür wird von den Punkt- oder Wertungsrichtern, diese bestehen bei regionalen Wettbewerben aus drei Personen, bewertet. Man unterscheidet zwischen zwei Kriterien, der A-Note und der B-Note.
Unter der A-Note versteht man den sportlichen Wert der Vorführung. Es werden die Anzahl und der Schwierigkeitsgrad der Sprünge, die Qualität der Schrittfolgen und Pirouetten bewertet. Unter die B-Note fallen der künstlerische Gesamteindruck, die Musikalität und die Harmonie der Bewegungen.

Die Rollschuhe


Rollkunstlaufen wird nach wie vor auf Rollschuhen, d.h. auf dem klassischen Rollschuhgestell mit zwei Achsen, vier Rollen und dem Stopper vorne am Rollschuh, durchgeführt. Oft wird Rollkunstlaufen mit Inline-Skaten verwechselt. Da Inline-Skates ähnlich wie Eiskunstlaufschuhen aufgebaut sind. Doch auf Inlinern kann man z.B. keine der verlangten Pirouetten drehen und verschiedene Kanten drücken, die man auch für die Pirouetten benötigt

Die Bahn - Die Halle


Der Internationale Rollsport-Verband (F.I.R.S.) schreibt für Meisterschaften und Wettbewerbe eine Mindestgröße von 25 x 50 m vor. Der Europäische Rollsport-Verband (C.E.R.S.)) lässt für Veranstaltungen nach europäischer Ausschreibung noch die Mindestmaße 20 x 40 m zu. Die kleineren Flächen sind für Training und Wettkampf nur eingeschränkt nutzbar, da die technischen Möglichkeiten aufgrund der kürzeren An- und Auslaufwege (gleichbedeutend mit geringeren Anlaufgeschwindigkeiten) für Höchstschwierigkeiten deutlich begrenzt sind. Im Hinblick auf diese Entwicklung beträgt die Standard-Sportfläche bei neuen Anlagen für Rollkunstlauf und Rolltanz 25 x 50 m. Die sportgerechten Laufflächen für Rollkunstlauf müssen mit den erforderlichen Markierungen für die Pflichtfiguren (Grundkreise und Schlingen) ausgestattet sein. Für Rolltanz, Formationslaufen und Vierergruppen werden keine Markierungen benötigt.
 
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